INTERNATIONALE PÄDAGOGISCHE WERKTAGUNG SALZBURG

11. - 15. Juli 2011
Große Universitätsaula Salzburg

In WÜRDE WERDEN
Menschen können vieles ertragen: Dass ihnen Besitz weggenommen wird, dass sie ihre Heimat verlieren, oder ihren Beruf, den Partner / die Partnerin. Aber etwas vom Schlimmsten, was einem Menschen widerfahren kann, ist, wenn er seiner Würde beraubt wird. Den unzähligen Mitmenschen in den Konzentrationslagern nahmen die Handlanger der Diktatur den Namen – und damit auch die Individualität, die Würde. Vor gut 72 Jahren wurden in Wien jüdische Mitbürger entwürdigt, indem sie auf den Knien mit Zahnbürsten das Straßenpflaster scheuern mussten. Auch wenn – in den Massenmedien und in Cabarets – gelegentlich mit der Rhetorik gespielt wird, die Würde des Menschen sei antastbar – in der biblischen Erinnerung daran, dass jeder Mensch das Ebenbild Gottes ist, ist und bleibt sie unantastbar.
Insbesondere gilt dies für das Kind. Wie oft wurden Kinder beschämt, gedemütigt, verwahrlost, als infantil belächelt – kurz: entwürdigt? Die 60. Internationale Pädagogische Werktagung, die damit zu einem Jubilar herangereift ist, stellt die Würde des Kindes – und der ErzieherInnen– in den Mittelpunkt. In bewährter Weise wird, in Vorträgen und Workshops, vielfältigen, zentralen Fragen nachgegangen. ...
Dazu referieren international renommierte Persönlichkeiten, wie Anton Bucher, Eva Dreher, Cornelia Wustmann, Werner Leixnering, Gerald Hüther, Günter Funke u.a. In bewährter Weise werden die Vorträge ergänzt durch ein reichhaltiges Angebot an Arbeitskreisen und durch ein Rahmenprogramm, in dem die Musikstadt Salzburg lebendig wird.

Anmeldungen zu dieser Veranstaltung für alle Schulstufen, welche im Landesplan der Fortbildung 2011/12 (unter K10) aufscheint, werden ab 1. Februar 2011 im KSL-Büro entgegengenommen.