Namibia
Namibia ist ein Land der Mythen und Legenden in der südwestlichen Ecke Afrikas, es ist eine der letzten Regionen der Erde, wo der Mensch die Natur noch in ihrer Ursprünglichkeit erleben kann. Namibia ist Unberührtheit, herbe Schönheit, unendliche Weite, wilde Tierwelt, herzhafte Farmküche, Gastfreundschaft, Geschichte und Kultur, Sternenhimmel, Ruhe, Abenteuer!
26.12. Transfer nach München, Flug nach Windhoek
27.12. Ankunft in Windhoek, Transfer zum Hotel. Nachmittags Stadtrundfahrt durch
die namibische Hauptstadt. Besucht werden die Christuskirche, das Reiterdenkmal,
die Alte Feste, die Gartenanlagen des Tintenpalastes sowie die Stadtteile Klein-Windhoek
und als Kontrast dazu der Stadtteil der bantusprachigen Bevölkerungsgruppe
- Katutura. Außerdem fahren wir über die „Prachtstraße“
Windhoeks, die Independence Avenue (früher Kaiserstraße). Windhoek
ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes und
politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt liegt auf 1650
Meter Höhe, eingebettet zwischen den Auasbergen im Süden, den Erosbergen
im Nordosten und dem Khomas Hochland im Westen.
Abendessen im rustikalen Joe’s Beerhouse Restaurant. Übernachtung
im Safari Court Hotel.
28.12. Nach dem Frühstück fahren wir via Rehoboth und
Maltahöhe zur Gästefarm Hammerstein.
Wie so viele Städte in Namibia entstand auch Rehoboth um eine Missionsstation.
Sie wurde 1844 von Heinrich Kleinschmidt gegründet und 1864 wieder verlassen.
Als die Baster sich 1870 hier ansiedelten wurde die Mission wieder eröffnet.
Die Rehobother Baster sind Mischlinge aus den Beziehungen zwischen Buren aus
der Kapprovinz und Namafrauen. Sie zogen im 19. Jh. vom Kapland zum Oranjefluss.
Maltahöhe: Diese Ortschaft trägt einen Frauennamen, dieses Mal in
Erinnerung an “Malta von Burgsdorf” Frau des Kommandanten der Garnison
von Gibeon, Henning von Burgsdorf. Maltahöhe ist 180km von Sesriem entfernt
und somit ein idealer Ausgangspunkt in die Namibwüste.
Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Gästefarm
Hammerstein.
29.12. Frühmorgens Abfahrt zum Sossusvlei und Sesriem Canyon. Das Sossusvlei ist eine große, abflusslose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Meist ist die Senke ausgetrocknet, in guten Regenjahren, wenn der Tsauchab Fluss genügend Wasser führt, gelangt dieses bis in die Senke und lässt einen See entstehen. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namib Wüste. Die Schlucht des Sesriem Canyons ist besonders eindrucksvoll. Hier hat sich der Tsauchabfluss ein bis zu 30m tiefes Bett durch Geröllschichten gegraben, die sich vor 15 bis 18 Millionen Jahren in einer feuchteren Phase der Namib hier ablagerten. Die Entstehung des Canyons liegt 2 bis 4 Millionen Jahre zurück. Anschließend Fahrt zur Namib Desert Lodge, Abendessen und Übernachtung.
30.12. Fahrt nach Swakopmund (350 km). Übernachtung im Hotel Eberwein (5 Gehminuten vom Einkaufszentrum und 15 Gehminuten vom Strand entfernt), Abendessen im benachbarten Restaurant.
31.12. Stadtbesichtigung in Swakopmund. Diese kleine, schmucke
Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit.
Sie sehen das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die
Mole mit Leuchtturm und das Marinedenkmal sowie weitere Jugendstilbauten. Viele
Einwohner sprechen deutsch und zahlreiche Promenaden, Palmenalleen und Parkanlagen
verleihen dem kleinen Küstenort eine ruhige, entspannte Atmosphäre.
Genießen Sie einen Spaziergang entlang des kilometerlangen, einsamen Atlantikstrandes
oder bummeln Sie über den Holzschnitzermarkt in der Nähe des Leuchtturms.
Fakultativ könnten Sie das interessante Heimatmuseum, das Meeresmuseum
oder die Kristallgalerie besuchen. Nachmittag zur freien Verfügung. Optional
bei schönem Wetter – ca. € 50 pro Person – 4stündige
Bootsfahrt durch die Walvisbay Lagune mit Austern, Snacks und Drinks.
Übernachtung im Hotel Eberwein. Silvester Dinner im Restaurant.
1.1.2012 Fahrt via Hentiesbay und Uis ins Damaraland. Damaraland und Kaokoveld im trockenen Nordwesten Namibias bilden Teile des Mosaiks ethnisch vielfältiger Regionen, die Namibia so abwechslungsreich und interessant machen. Das Damaraland war bis vor kurzem eine abgeschiedene Region, in der das Leben der hier ansässigen Menschen sich über die Jahrhunderte kaum verändert hat. Es ist ein Gebiet mit starken Kontrasten: hohe Gebirge, Grasland und Steppe. Wer bereit ist, die hohen Temperaturen und schlechten Straßen in Kauf zu nehmen, wird in dieser lebensfeindlichen Gegend reich entlohnt. Zum einen liegt hier der Brandberg, Namibias höchste Erhebung, zum anderen gibt es zahlreiche Felsmalereien, wie z.B. die berühmte „Weiße Dame“. Eine weitere Freilichtgalerie kann man in Twyfelfontein besichtigen. Es handelt sich hierbei um eine der größten Ansammlungen von Felszeichnungen Afrikas. Ankunft auf Twyfelfontein. Der restliche Nachmittag steht Ihnen zur Erholung zur Verfügung. Abendessen und Übernachtung in der Twyfelfontein Lodge.
2.1. Wir besichtigen die Felszeichnungen bei Twyfelfontein, die
Orgelpfeifen und den Versteinerten Wald. Die Felszeichnungen von Twyfelfontein
wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritzt, mit denen die Hänge
des flachen Berges übersät sind. Höhepunkt ist der “Tanzende
Kudu”, der von zahlreichen geometrischen Mustern umgeben ist. Die Orgelpfeifen
sind eine Reihe von Doleritsäulen, die von der Erosion freigelegt wurden.
Der Versteinerter Wald: Vor etwa 200 Mio. Jahren wurden diese Bäume an
einem anderen Ort entwurzelt und von Flüssen während einer Flutwelle
hierher getragen, von Ablagerungen bedeckt und schließlich von Erosion
wieder freigelegt.
Weiterfahrt via Khorixas und Outjo zur Gästefarm Namatubis, Abendessen
und Übernachtung.
3.1. Heute fahren wir in den weltberühmten Etosha Nationalpark mit Pirschfahrten und Wildbeobachtungen unterwegs vom Reisebus aus. Der Etosha Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Afrikas. Im Nationalpark halten sich große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus auf, außerdem gibt es etwa 1500 Elefanten, 1800 Giraffen, 300 Löwen, Leoparden, Geparden und 300 Spitzmaulnashörner sowie über 300 verschiedene Vogel- und etwa 110 verschiedene Reptilienarten. Am späten Nachmittag verlassen wir den Park und fahren zur naheliegenden Mokuti Lodge. Abendessen und Übernachtung.
4.1. Ganztägige Pirschfahrten und Wildbeobachtungen im Etosha Nationalpark. Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Mokuti Lodge.
5.1. Heute fahren wir via Tsumeb, Otjiwarongo und Okahandja zur Okapuka Ranch. Unterwegs besuchen wir den kraterähnlichen Otjikotosee. Der kleine, fast kreisrunde See ist neben dem Guinas See der einzige natürliche See Namibias. Beide Seen entstanden durch den Einsturz unterirdischer Karsthohlräume, die sich mit Grundwasser gefüllt haben. In Okahandja haben wir die Gelegenheit, den örtlichen Holzschnitzermarkt zu besichtigen. Ein Großteil der Geschichte der Herero ist eng mit Okahandja verbunden. 1849 ließ sich der deutsche Missionar Friedrich Kolbe hier nieder; als jedoch nur drei Monate später Stammeskriege ausbrachen, musste er die Mission verlassen. Abendessen und Übernachtung in der Okapuka Ranch.
6.1. Der heutige Tag steht den Teilnehmern bis zum Transfer zum
Flughafen zur freien Verfügung. Flug ab Windhoek am späten Nachmittag.
7.1. Ankunft in München, Transfer nach Südtirol.
Zeit: 26. Dezember 2011 –
7. Jänner 2012
Unkostenbeitrag: 3100 Euro (mind. 20 TN), 290 Euro Einzelzimmerzuschlag
Leistungen:
- Bustransfer Bozen-München-Bozen
- Flug mit South African Airways München - Windhoek (über Johannesburg)
– München
(Achtung – Kerosinzuschlag vorbehalten und sehr wahrscheinlich!!)
- 10 Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen inkl. Silvestermenü
- Fahrten und Transfers im klimatisierten Komfortreisebus (Wasser während
der Fahrt)
- Eintrittsgelder in den Nationalparks
- Pirschfahrten im Etosha National Park
- Deutschsprachiger Reiseleiter
- Komplettschutz-Versicherung „Mondial Wien“ inkl. Reiserücktrittskosten-Versicherung
Sonstiges: Die Fahrt wird durchgeführt mit dem Reisebüro
Primus Touristik / Silbernagl
Anmeldung: Telefonisch im ASM-Büro innerhalb 30. September
2011
KLIMA UND REISEZEIT
Beachten Sie bitte, dass die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel vertauscht
sind. Der namibische Winter dauert von Mai bis September und ist die trockene
Jahreszeit. Im Oktober beginnt der Frühling, es wird wärmer. Mit Niederschlägen
in Form von heftigen Gewittergüssen ist ausschließlich in den Sommermonaten
(November bis Februar) zu rechnen. In dieser "Regenzeit" – sofern
man überhaupt davon sprechen kann – können sich die trockenen
Flussläufe, die man in Namibia "Riviere" nennt, für kurze
Zeit in reißende Ströme verwandeln. Das ausgedörrte Land beginnt
binnen weniger Tage zu ergrünen. Die Sommertemperaturen steigen im Januar
und Februar auf Höchstwerte um 40 Grad. Namibier reisen dann gern zu den
kühlen Küstenorten, besonders nach Swakopmund. Hier muss zwar mit
häufigem Seenebel gerechnet werden, er löst sich aber meist um die
Mittagszeit auf. Auch Windhoek ist im Sommer einigermaßen gut zu ertragen,
bedingt durch seine Höhenlage (1650 m). Auf sehr hohe Temperaturen sollten
Sie sich in der Namib Wüste und in der Etosha Pfanne einstellen, jedoch
ist es selten schwül.
IMPFUNGEN
Bei Einreise direkt aus Europa sind keine Impfungen für Namibia vorgeschrieben.
Der Gesundheitsdienst empfiehlt den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio
und Hepatitis A, Typhus und Tollwut. Eine Malaria-Prophylaxe (z.B. mit Lariam)
wäre nur sinnvoll, wenn Sie in Gebiete nördlich des Etoscha Parks
oder in den Caprivi reisen wollen, was bei unserer Reise nicht der Fall ist.
. Besser ist es, sich vor Mückenstichen zu schützen, denn kein Malaria
Mittel bietet totalen Schutz. Wichtig ist, nach Ihrer Rückkehr aus Malaria
Gebieten sorgsam auf Malaria Symptome zu achten und ggfs. sofort zum Arzt zu
gehen und Malaria Medikamente einzunehmen.
WICHTIG: Sprechen Sie bitte auf jeden Fall mit Ihrem Hausarzt – auch bezüglich
einer eventuellen Notfallbehandlung (Standy-by-Therapie). Wir geben nur Empfehlungen
weiter.
REISEDOKUMENTE
Für die visafreie Einreise ist ein mindestens noch 6 Monate über den
Aufenthalt hinaus gültiger REISEPASS erforderlich. Wir benötigen eine
gutleserliche Reisepasskopie mit Ihrer Anmeldung.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN IM INTERNET
www.namibia-info.net